Kommerzielle Beratungsinstitute
In meinem Beitrag zum Thema Questico sind sehr interessante Kommentare aufgetaucht. Auf den Kommentar vom 03.02.2009 hin habe ich eine eMail erhalten. Der Verfasser der eMail hat nichts dagegen, den “Fall” zu veröffentlichen, allerdings etwas dagegen, seine Worte 1 : 1 wieder zu geben, da er die Befürchtung hat, dass er daran erkannt werden könnte und eigentlich jedem Ärger aus dem Weg gehen möchte. Ich möchte auch keinen Ärger, also halte ich mich an die Vorgabe des Verfassers der eMail, lösche seinen Kommentar, wie er es wünscht und schreibe nicht, bei welchem online – Berater er Erfahrungen gesammelt hat.
(…) Er rief an, um seine eigene Auslage zu besprechen. Es kam ihm seltsam vor, dass die Kartenlegerin nicht auf sein Problem eingehen wollte. Scheinbar deshalb, weil ihre Software auf solche “Fälle” nicht ausgerichtet ist. Die Kartenlegerin hat ihm dringend davon abgeraten, eine Kartenauslage mehr als 3 Tage zu beschauen.
(…)
Nach einigen Minuten erschien es ihm sinnlos, mit der Kartenlegerin weiter zu reden und er wollte das Gespräch höflich beenden. Nach einigem hin und her ist die Kartenlegerin, die scheinbar auf ähnliche Machenschaften reingefallen ist, in Tränen ausgebrochen und wusste sich nicht mehr zu helfen.
Sie erzählte ihm frei heraus vom Druck, der seitens ihres Auftraggebers auf das Privatleben ausgeübt wird. Allerlei Zwänge und Verpflichtungen wurden ihr auferlegt, sogar die, ihre socialnetwork – Profile dementsprechend zu aktualisieren.
(…)
Die eMail enthielt noch einige andere Details, die man vielleicht nicht erwähnen sollte.
Natürlich handelt es sich hier um eine riesige Schweinerei gegenüber Mitarbeitern und Kunden. Es zieht Berater, die es ehrlich meinen ohne Frage in den Dreck. Andererseits wird in so vielen Blogs (z.B. bei Lilith), in Foren, Nachrichten und Kulturthemen GERADE über die Gefahren solcher kommerziell angetriebenen Firmen NEGATIV geschrieben und diskutiert.
Es geht oft hervor: auf beiden Seiten gibt es Opfer. So langsam wird aber immer deutlicher, dass nicht nur die Kundschaft, sondern auch die Belegschaft an den Machenschaften zu knabbern hat. Gibt es eine Lösung?
Man kann doch stark davon ausgehen, dass zukünftige Online – Beraterinen das zukünftige Arbeitsmedium im Vorhinein erforscht. Einmal googeln reicht oft um zu sehen, welche Erfahrungen beide Seiten so machen…
Ich wundere mich ein wenig über den Kommentar vom 03.02.2009 Vielleicht nicht über Alles, aber darüber, dass die Ex – Beraterin dankbar für die Erfahrung ist. Natürlich, es ist am einfachsten zu sagen: selber schuld! Aber je mehr dieser Schweinereien ans Tageslicht kommt, umso mehr sollte man dem Thema - sowohl als Berater|in als auch als zukünftiger Kunde – an Aufmerksamkeit schenken und vielleicht doch einen anderen Weg einschlagen.
Ist es vielleicht das, wovon diese Betrüger leben?
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6 Kommentare
Schlimm – einfach nur schlimm.
Sowas macht mich sehr wütend.
Dabei hatte ich mir überlegt, selber auch mal zu beraten….allerdings auf dem Portal da rechts im Bild.
Das Portal rechts im Bild scheint zumindest der schlimmsten Kritik bis jetzt entkommen zu sein. Man liest äusserst wenig darüber. Aber insgesamt gesehen denke ich, dass alle sowohl Vor- als auch Nachteile haben. Es ist bestimmt nirgendwo einfach. Ich möchte auch wieder beraten, aber ich denke noch über den richtigen Weg dafür nach.
Dito…vielleicht doch irgendwie anders.
Zwischen Questico und Viversum liegen Welten. Es sollte zu Denken geben das man über Viversum so gut wie nie etwas negatives zu lesen bekommt, warum ist das wohl so? Wo nichts negatives ist, kann man auch nichts darüber schreiben. Sicher irgendjemand hat bestimmt immer was zu meckern, aber im Großen und Ganzen…
Das ist ja schon erschreckend wenn man das alles liest
Ich finde es schade, dass so etwas überhaupt geschehen ist und dann auch noch zu lasten der MitarbeiterInnen dieses Vereins. Denn letztendlich seien wir mal ehrlich, wer bringt denn das Geld ins Haus? Die BesitzerInnen? Wohl weniger …
Ja, so den Eindruck habe ich auch. Weiss zwar nicht im einzelnen, wie weit sich die Mitarbeiterzahlen voneinander entfernen, aber ich SCHÄTZE, dass Q. mehr hat, denn irgendwie ist es immer so, je mehr Leute zusammen arbeiten, desto mehr Chaos verbreitet sich nach Aussen. Wenn meine Einschätzung stimmt, müsste V. demnach viel häuslicher und zugänglicher sein. Aber wie gesagt, ich will keinen Tipp abgeben, ich weiss es eben nicht